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Berichte

Freie Presse Glauchau am 08.07.2013


Schloßkinder tanzen zum Spieletag am 30.06.2013

Der Spieletag der Stadtwerke Glauchau war wegen des Hochwassers vom 01. auf den 30. Juni verschoben worden. Über 50 Vereine nahmen mit Beiträgen daran teil, darunter auch die Schloßcompagnie mit ihrer Kindertanzgruppe. Auf der Großen Bühne vor der Sachsenlandhalle hatte sie  ihren ersten großen Auftritt in diesem Jahr. Die Schlosskinder, inzwischen wieder 8 an der Zahl, zeigten neben den Mozart-Tänzen auch einen neuen Country-Dance. Die Generalprobe für den Auftritt zur Krönung der "Schloßprinzessin" im Schloß Glauchau am darauffolgenden WE war damit perfekt (BS).


Sommernachtstraum in Greenfield/Waldenburg am 29.06.2013

Alexandra Thümmler und Thomas Lang hatten ein völlig neues Konzept und Drehbuch erstellt. Teils dramatische teils amüsante Scenen, gespielt von 20 Darstellern der Tanzgruppe circulus iucundus (Waldenburg)  und der Schloßcompagnie (Glauchau), und welche auf Briefen und Berichten der damaligen Zeit beruhen, entführten das Publikum bei Einbruch der Dämmerung durch den von unzähligen Kerzen und Fackeln romantisch erleuchteten englischen Landschaftspark und in historische Begebenheiten und Auseinandersetzungen, die sich zwischen 1804 und 1815 in den  schönburgischen Landen abspielten.
Die Parkführung "Sommernachtstraum in Greenfield" wird wegen der großen Publikumsnachfrage am Samstag, 27.07.2013 wiederholt. Treffpunkt ist um 20:30 das Grünfelder Schloß in Waldenburg (BS).
 


Freie Presse Glauchau am 21.06.2013


775 Jahre Lößnitz am 16.06.2013

Ehemalige Hauptstadt der schönburgischen Herrschaft Stein

Die ehemalige Hauptstadt der schönburgischen Herrschaft Stein feierte und eine Abordnung der Schönburgischen Schloßcompagnie begleitete die Kalesche mit Prinz und Prinzessin von Schönburg - Hartenstein, welche wieder auf Burg Stein residieren, durch das malerische erzgebirgische Städtchen, tief eingeschnitten im Tal, mitten im Gebirg. Da gings bergauf und bergab bei großer Hitze - eine Aufgabe, welche unsere Jungmannschaft in 2 Stunden - (nicht immer im exaktesten Paradeschritt) - meisterte und für ihr Auftreten Lob von Seiten der Umzugsmoderatorin und vom Prinzen erntete, welcher zum Abschluß noch unsere Front abschritt. Unsere "Alte Garde" war zum großen Teil der Gebirgstour ferngeblieben. Der Marktplatz, wo die Umzugsparade endete, war so abschüssig, dass man beim abschließenden Bier die Trinkgefäße ordentlich festgehalten musste, denn zunächst fanden die Gläser auf den schiefen Tischen keinen Halt, später auch die Zecher. (BS)


200 Jahre Handstreich Peter von Colomb in Zwickau am 29.05.2013

Anlässlich des 200. Jahrestages fand am 29. Mai ein Gedenken am Colombstein in der Äußeren Dresdner Straße statt. Kulturamtsleiter Dr. Michael Löffler (Foto links) erinnerte in einer kurzen Ansprache an die Geschehnisse vom 29. Mai 1813. Damals überfiel ein preußisches Freikorps unter Rittmeister Peter von Colomb einen französischen Artilleriezug. Die lediglich 90 Husaren konnten einen Großteil der rund 400 französischen Soldaten gefangen nehmen. 1863 weihten Zwickauer Bürger zum Gedenken an den Handstreich ein Denkmal ein. Dieses wurde 2003 saniert und um eine Informationsschautafel ergänzt.
Die Umrahmung der Feierstunde übernahm die Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie. Die in französischen Uniformen erschienenen Soldaten exerzierten auf dem Areal und zeigten ein kleines Zeremoniell mit einem Trommel- und Pfeiferstück. Am Ende der Veranstaltung gaben die Musketiere einige Salutschüsse ab. Es waren außerdem der Bürgermeister der Gemeinde Mülsen, Hendric Freund, sowie sein Amtskollege aus Reinsdorf, Steffen Ludwig anwesend. Ludwig hatte sich vor zehn Jahren gemeinsam mit dem damaligen Zwickauer Oberbürgermeister Dietmar Vettermann für die Sanierung des Colombdenkmals eingesetzt. Ebenso nahmen Mitglieder des 1. Zwickauer Schützenverein ´90 e.V. teil.

Hintergrund (erarbeitet vom Stadtarchiv):
Nach den Siegen bei Lützen (2. Mai 1813) und bei Bautzen (20. Mai 1813) hielt Napoleon ab Ende Mai 1813 ganz Sachsen besetzt. Im thüringischen und sächsischen Hinterland operierten preußische Freischärler. Diese Freikorps wurden Anfang 1813 bei den preußischen Infanterie- und Kavallerieregimentern gebildet. Eine solche Jägerabteilung führte der Rittmeister beim 3. Husarenregiment Peter von Colomb. Seit Ende April 1813 hielt er sich mit seiner Einheit im Rücken des Feindes auf.
Am 28. Mai 1813 machte in Zwickau ein französischer Artilleriezug Rast, der sich mit Nachschub an Geschützen und Munition auf dem Weg von Bayreuth nach Dresden befand. Zu dem Zug gehörten 18 Kanonen, 8 Haubitzen, Munitions- und Fouragewagen und 407 Mann Bedeckung. Rittmeister von Colomb erhielt am 26. Mai Nachricht von diesem Transport und ging mit seinen 90 Husaren von Neustadt an der Orla nach Reichenbach im Vogtland. Dort zog er weitere Erkundigungen ein und begab sich mit seinen Leuten in die Nähe von Zwickau. Auf dem Brückenberg am Chausseehaus richtete er einen Hinterhalt ein, in den der Artilleriezug am Morgen des 29. Mai geriet, nachdem der Kommandeur trotz Warnung den Weitermarsch befohlen hatte.
Durch das Überraschungsmoment gelang es Colomb die Franzosen aufzureiben und den größten Teil gefangen zu nehmen. Das Kriegsgerät wurde unbrauchbar gemacht. Auf beiden Seiten gab es Verwundete. Colombs Leute hatten einen Toten zu beklagen, den Oberjäger Zietelmann, der auf dem Friedhof von Reinsdorf begraben wurde.
Ein Teil von Colombs Leuten, unter dem Befehl von Leutnant von Katte, hatte die in Richtung Zwickau fliehende französische Kavallerie bis in die Stadt verfolgt und mit Hilfe der Einwohner aus ihren Verstecken geholt. Am Nachmittag zog das gesamte Kommando von Colomb in die Stadt ein. Die Husaren wurden mit Wein bewirtet. Gegen Abend marschierten sie Richtung Westen weiter.

Colombs Nachtmarsch nach Zwickau führte über Oberheinsdorf, Hauptmannsgrün, Ebersbrunn, Planitz, unweit Bockwas durch die Mulde über Reinsdorf in den Pöhlwald bei Pöhlau. Auf Grund von Rodungen reichte der Wald nicht mehr bis an die Straße. Deshalb war ein Wechsel der Straßenseite notwendig, ohne bemerkt zu werden. Eine Abteilung blieb auf der östlichen Straßenseite mit 34 Pferden im Wald auf der Höhe (Lippoldsruhe) als Hinterhalt. Colomb ging mit dem Rest Richtung Zwickau und legte einen Hinterhalt in einem „Ellerbusch“ in Höhe des ehemaligen Chausseehauses (heute Colombstein).
Fünfzig Jahre nach dem Handstreich Colombs und nach der Völkerschlacht bei Leipzig, am 18. Oktober 1863, weihten Zwickauer Bürger mit dem Colombstein ein Denkmal ein, das bis heute an diese mutige Tat erinnert.

Fernsehbeitrag auf YouTube: TV-Zwickau


Wochenspiegel Zwickau am 1. Juni 2013


„Maskentanz im Rittersaal“ - Schloß Glauchau 21.04.2013

Der ehrwürdige Rittersaal des Schloßes Hinterglauchau, originaler Schauplatz so mancher Feste der schönburgischen Schloßherren in  vergangenen Jahrhunderten, erwachte wieder zum Leben. Die „höfische  Gesellschaft“ der Schloßcompagnie entführte die interessierten Zuschauer, die von strammen Wachsoldaten am Schloßtor begrüßt worden waren, mit Rokoko-Tänzen in die Mitte des 18.Jahrhunderts, als elegante  Reifröcke der Damen und Zopfperücken der Cavaliere, gezierte Menuettschritte und galante Complimente das Bild am Hofe des Grafen Albert Christian Ernst von Schönburg prägten.
Nachdem die Gäste sich in der Pause mit Erfrischungen gestärkt hatten, verzauberte die Waldenburger Tanzgruppe "circulus iucundus" mit  ihren Renaissancetänzen den Saal zurück in das 16. Jahrhundert, „als  das Haus Schönburg noch mächtig war“ in eine Zeit, als die bedeutende Doppelschloßanlage mit ihrem Rittersaal erbaut worden war.

Ein von  Thomas Lang getanztes Schwert-Tanz-Solo verdeutlichte besonders die bewegte Zeit der Kämpfe um die Einführung der Reformation auch in den schönburgischen Landen. Die Zuschauer belohnten die beiden Tanzgruppen mit lang anhaltendem Applaus und forderten Zugaben heraus. Dafür wurden die Gäste am Schluss eingeladen, einen lustigen Reigen mitzutanzen, welchem sich viele, ob jung oder alt, mit Begeisterung anschlossen. (BS)

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Salutschüsse in Mülsen - St. Niclas, 06.04.2013

“Fertig” - “Hoch an” - “Feuer” ! Die Musketensalven - von Feldwebel Heinze kommandiert - hallten den Mülsengrund entlang als Zeichen der Eröffnung des neuen Heimatarchives im alten Rathaus der Großgemeinde. Es herrschte feucht- kaltes Schmuddelwetter and diesem Samstagmorgen. Aber die schönburgischen Musketiere hatten ihr Pulver trocken gehalten und so ging trotz Nieselregen jeder Schuß “raus”. Zuvor waren die Honoratioren mit klingendem Spiel vom Amorsaal über den Mülsenbach zum Rathaus escortiert worden, wo ihnen unsere Yasmin den Schlüssel überreichen durfte.


Besichtigung der Sankt Georgenkirche Glauchau 11.03.2013

Eine Kirchenbesichtigung der besonderen Art erlebten die Mitglieder der Gräflich Schönburgischen Schlosscompagnie am 11. März in der Sankt Georgenkirche Glauchau. Nach einer sehr eindrucksvollen Präsentation der Silbermannorgel durch den amtierenden Kirchenmusikdirektor Guido Schmiedel mit Werken von Johann Sebastian Bach führte der Diakon Arndt Kretschmann die Gäste durch das Gotteshaus. Hier erfuhren die Vereinsmitglieder viele interessante Details zur baulichen Geschichte der Kirche und die darin enthaltenen Relikte aus der Vergangenheit. Viele der Anwesenden nutzten außerdem die Gelegenheit, sich am Projekt „Glauchauer Bibel“ zu beteiligen. Dabei sind die Bürger aufgerufen, gemeinsam die Bibel handschriftlich abzuschreiben. Unsere Schloßprinzessin übernahm aus dem Lukas-Evangelium das Kapitel 6, Verse 23 bis 26 (Foto).

(OT)


Beilegung des „Bierkriegs“ auf Neujahrsempfang der Stadt Meerane

Zur endgültigen Beilegung der Auseinandersetzungen im 17. und 18. Jahrhundert zwischen Glauchau und Meerane wegen illegaler Bierlieferungen und damit verbundener handfester Krawalle zwischen den Bürgern beider Städte, wurde am 18.01.2013 der Einsatz der Schloßcompagnie amtlich befohlen. Unter unserem "machtgebietenden" Schutz konnte unser OB Dr.Dresler mit Bürgermeister Prof.Dr.Ungerer auf dem Neujahrsempfang in Meerane den historischen Bierkrieg begraben, wobei die Dialoge der beiden Stadtoberhäupter, die auch die aktuelle Politik nicht ausnahmen, große Heiterkeit in der vollen Stadthalle auslösten. Am Schluß wurde den historischen Vorbildern, so gut es ging, nachgeeifert und recht viel Bier "weg-getrunken". Das fiel niemanden schwer bei dem herrlichen, von Frau Scheibner persönlich frisch gezapften "Gersdorfer" vom Faß! (BS)

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Festumzug zum Dresdner Stollenfest 08.12.2012

Das Thermometer zeigte minus 16 Grad, als sich das Detachement der Schloßcompagnie frühmorgens auf den Weg begab zum 19. Stollenfest nach Dresden. Sonnenschein und klirrende Kälte hielten jedoch weder uns noch die Zuschauer ab, welche wieder zu Zehntausenden aus aller Welt die Strassen säumten und anschließend binnen 2 1/2 Stunden den "Giant-Cake" ratzeputz vernaschten. Ob aus Japan, Russland, Amerika, oder aus dem nahen Polen und Czechien - die Völker waren friedlich

und fröhlich vereint im Gedränge auf dem weihnachtlich duftenden Strietzelmarkt mit all seiner bunten sächsischen Vielfalt und erzgebirgischen Weihnachtsherrlichkeit. Natürlich wollte jeder ein Foto von uns in unserer schönen Uniform haben, auch August der Starke hielt uns wieder auf und bat um das übliche Ständchen unserer Spielleute auf der Bühne, und das war dann der Ausklang unserer vielen Auftritte in diesem Jahr.(BS)

Videos: www.stollenfest.de
Fotos:
www.stollenfest.de

Mit einem Konzertstück für “Gräfin Cosel” (al. Birgit Lehmann) erfolgte der “Abpfiff”  für das Vereins-Jahr 2012


Eröffnung Schloß
Weihnachtsmarkt in Glauchau am 06.12.2012

Das Stollenmädchen Heidi verteilte leckeren Stollen zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes im Schloßhof Forderglauchau und wurde begleitet vom Nikolaus und Musketieren.


Andrehen der Weihnachtspyramide in Glauchau 01.12.2012

Zum traditionellen Andrehen der Weihnachtspyramide vor dem ersten Advent rückte pünktlich eine Abordnung aus, um den OB Dr. Dresler und den Weihnachtsmann am Rathaus abzuholen und mit Fackeln und munterem Spiel zu escortieren.


Ständchen am Schloßteich zum Herbstlauf 28.10.2012

Fast 2000 Läufer machten sich am 28.10.2012 wieder trotz starker Beeinträchtigung durch den plötzlichen Wintereinbruch auf die Sohlen zum jährlich stattfindenden Glauchauer Herbstlauf. Angespornt wurden sie unter anderem durch das schon traditionelle Ständchen der Spielleute der Schloßcompagnie beim Umrunden des Schloßteiches im Gründelpark. Auf dem Foto ist im Hintergrund  das verschneite Schloß Hinterglauchau zu sehen. (bs)


250 Jahre Schlacht bei Freiberg 27.10.2012

Trotz der Meldungen, daß die Stadt Freiberg in diesem Jahr schon gänzlich ausfouragiert sei und dort keinerlei Subsidien zu erwarten wären, ließ sich unser Detachement nicht davon abhalten, zum Heer des Prinzen Heinrich zu stoßen, um durch die letzte Schlacht des 7-jährigen Krieges nun endlich den Frieden herbeizuführen. In der Nacht gefallener Schnee machte die Wege unsicher und wir sahen unterwegs nicht wenige Fuhrwerke stehen, die im Schnee oder Straßengraben liegen geblieben waren.

Als wir am Morgen im Heerlager eintrafen, brachen viele der in der Nähe biwakierten Sachsen und Reichsvölker ihre teils von den dicken Schneelasten umgeworfenen Zelte ab und zogen sich fluchtartig zurück. Die Kanonen hatten sie erst gar nicht abgeprotzt. Ob unser kriegerisches Erscheinen dazu beitrug, sei dahingestellt. Dann kam der Befehl zum Marsch aufs (ehem.) Schlachtfeld. Im heftigsten Schneesturm, der uns die Eiskörner ins Gesicht peitschte, gelang die Kolonne, bestehend aus unserem Detachement und Abordnungen der Regimenter Erbprinz, Kleist, einem Jäger und einem übergelaufenen Sachsen, über tiefen Schnee und vereiste Wege zu den „drei Kreuzen“. Unser Spiel wurde zunehmend vom Winde verweht, nur Gunter trommelte ohne Unterbrechung allem Eis-Sturm zum Trotz.

Anschließend entging der freundliche Wirt des Gasthofes „zum letzten Dreier“ der Brandschatzung durch großzügigen Ausschank von Glühwein. Nach dem Rückmarsch wurden wir im Heerlager von den Bewohnern des Dorfes Zug reichlich verpflegt, bevor der erneute Befehl zum Ausrücken kam, um dem Feind den Rest zu geben. Es ging durch kniehohe Schneeverwehungen und unser heftiges Salvenfeuer jagte etliche Feldhasen aus ihren Schlupflöchern in panikartige Flucht. Es waren die letzten Schüsse in diesem 7 Jahre dauernden Krieg.

Damit schließt nunmehr eine 7 Jahre lange Serie von Gedenktagen, die in Lobositz an der Elbe 2006 begann und sich an vielen berühmten Orten wie Kolin, Roßbach, Leuthen Hochkirch, Torgau usw. bis zuletzt in 2012 in Schweidnitz und Freiberg hinzog. Die Gedanken schweifen noch mal zurück an viele Erlebnisse und Begegnungen und die Dankbarkeit richtet sich an die Kameraden, welche die Veranstaltungen in Böhmen, Schlesien, Westphalen und Sachsen organisiert haben. Möge die auf den ehemaligen Schlachtfeldern und in den Biwaks entstandene völkerverbindende Freundschaft mit unseren Nachbarn lange währen! (bs)


300 Jahre Stadtbrand Glauchau 26.10.2012

Mit 10 Mann rückte die Schloßcompagnie aus und setzte sich mit klingendem Spiel an die Spitze des Fackel - und Lampionumzuges, mit welchem die Kirchgemeinde St. Georgen zusammen mit Feuerwehr, Polizei und anderen Organisationen an den verheerenden Stadtbrand vor 300 Jahren am 24.10.1712 mit vielen Veranstaltungen erinnerte. Damals war die gesamte Stadt einschließlich der St. Georgenkirche durch ein Feuer, welches bei einem Bäcker am Obertor ausgebrochen war, dem Feuer zum Opfer gefallen. Nur das Schloß, welches durch den Graben von der Stadt getrennt war, blieb verschont. Kinder und Eltern mit zum Teil selbst gebastelten Lampions und die Jugendfeuerwehr mit Fackeln schlossen sich dem Zug durch die Glauchauer Innenstadt an. (bs.) 


Tanzfestival in Zeitz am 21.10.2012

Die Tanzgruppe “Triton” in Zeitz feierte ihr 15 jähriges Bestehen und hatte dazu 7 Tanzgruppen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt eingeladen. Vor durchaus fachkundigem Publikum zeigten alle Formationen Ausschnitte ihres Könnens. Durch das Programm führte eine historisch fundierte und amüsante Moderation von Thomas Lang, der mit Alexandra Thümmler und ihrer Waldenburger Tanzgruppe circulus Iucundus ebenfalls mitwirkte. Ausserdem gab es ein Wiederehen mit unserer Tanzlehrerin Mareike Greb aus Leipzig, die ein Atem beraubendes Solo beisteuerte. Die freundliche Bewirtung trug ebenfalls zum Gelingen des vergnüglichen Nachmittages bei. (bs)


Historischer Winzerzug zur Hoflößnitz  7.10.2012

Wie letztes Jahr führte die Schloßcompagnie mit 12 Mann, - Spielleute und Musketiere - , den wiederbelebten historischen Winzerzug in Radebeul wieder an. Sowohl der Zug, als auch die Zuschauermenge waren dieses Jahr angewachsen. Der Innenhof der Hoflößnitz war anschließend so überfüllt, dass wir diesmal keine Gelegenheit mehr fanden für unser Platzkonzert oder Exercierübungen. Im Jahr 2015 jährt sich der Winzerzug dann zum 300. mal, - man darf gespannt sein. Für nächstes Jahr hat der Veranstalter uns bereits wieder eingeladen!

Auch liebreizende Damen in Begleitung eines Cavaliers unserer „höfischen Gesellschaft“ bereicherten den barocken (ersten Teil) des Winzerzuges, siehe Foto. (bs)

Weitere Bilder gibt es hier.


250 Jahre Rückeroberung Festung Schweidnitz  06.10.2012

Die Rückeroberung der strategisch äusserst wichtigen Festung Schweidnitz in Schlesien vor 250 Jahren brachte dem “Alten Fritz” die Wende im fast aussichtslosen 7 jährigen Krieg. Historische Vereine aus Polen, Czechien und Deutschland stellten das geschichtliche Ereignis unter großer Anteilnahme der Bevölkerung nach. Vorbildlich war wieder die Gastfreundschaft unserer polnischen Freunde um Chrzisztof Charnecki.

Auf dem Bild ist die berühmte barocke Friedenskirche in Schweidnitz zu sehen, die nach dem dreissigjährigen Krieg nur in Holz von den unter habsburgischer Herrschaft  lebenden Protestanten gebaut werden durfte. Peter Pazdzior aus Kozle führte uns mit seinen detailreichen historischen Kenntnissen.


Umzug 800 Jahre Oelsnitz am 16.09.2012

Das im Erzgebirge gelegene schönburgische Städtchen Oelsnitz mit großer Bergbautradition feierte sein 800 jähriges Bestehen mit einem festlichen Umzug. Der Verein beteiligte sich mit 22 Mitgliedern aller Altersgruppen. Unsere Compagnie escortierte S. D. Dr. Alfred Prinz  von Schönburg-Hartenstein nebst Gemahlin, welche in einer Kutsche voranfuhren. Im Anschluss an den Marsch nahm der Prinz noch unsere angetretene Parade ab. Den Ausklang feierte der Verein in einem privaten gemütlichen Biergarten, wo - zusammen mit einigen “Schloßkindern” - unsere höfische Gesellschaft noch ländliche Tänze zu Life-Musikbegleitung improvisierte. (bs)

Foto: Schloßprinzessin Elisabeth mit ihrem Hofstaat erteilt gerne Autogramme an ihre Verehrer.

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